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KRITIK: Dieser Film beruht auf den Bestseller „P.S. Ich liebe dich“ von Cecelia Ahern. Ich habe dieses Buch bisher noch nicht gelesen, also wurde diese Kritik ohne jeglichen Vergleich und Vorwissen geschrieben. Aber wenn wir schon einmal bei der Autorin sind: Auf der DVD gibt es unter anderem „A Conversation with Cecelia Ahern“. Und nun zurück zum Eigentlichen.
Der Film beginnt mit einer Streitszene zwischen Holly und Gerry über ein ziemlich banales Thema, aber im nächsten Moment befinden wir uns schon auf seiner Trauerfeier. Das sorgt für einen kurzen Verwunderungsmoment. Für Holly beginnt nun eine traurige Zeit, sie fällt in ein tiefes Loch. Job, Freunde, Familie…alles ist ihr gleichgültig. Niemand kann sie erreichen – bis zu ihrem 30. Geburtstag. Ein wichtiger Tag für den weiteren Verlauf der Geschichte. An diesem Abend trifft die erste Botschaft von Gerry „aus dem Jenseits“ ein. Er erklärt ihr darin den Ablauf der nächsten Monate: Es werden auf die verschiedenste Art und Weise neue Briefe mit Aufgaben eintreffen, die Holly zu erfüllen hat. Dabei darf sie aber nie nachforschen, wer ihr diese Briefe zukommen lässt.
Die Ideen für die Übermittlung sind teilweise sehr kreativ und zeigen auch, wie gut Gerry seine Holly kannte – sei es ein Kobold (er war ein Ire) oder eine Lederjacke, die nicht aus der Reinigung abgeholt wurde. Die Jacke erscheint im ersten Moment nicht sehr kreativ oder gar romantisch, aber später wird sich zeigen, dass sie eine tragende (im wahrsten Sinne des
Wortes) Rolle bei der ersten Begegnung hat.
Da Gerry aus Irland stammt, spielt auch ein größerer Teil des Films dort. Eine gute Wahl, denn dieses Land besitzt wundervolle Landschaften und die sind für einen romantischen Film wie diesen wie gemacht.
Zum Schluss erfährt Holly natürlich auch, wer ihr in den letzten Monaten die Briefe geschickt hat. Es wird eine Person sein, mit der der Zuschauer und schon gar nicht Holly selbst gerechnet hat.
Vor einigen Wochen ist eine Geschenk-Edition dieser DVD herausgekommen, die allerdings nichts Besonderes ist. Sie besteht lediglich aus einem Pappschuber mit dem originalen Buchcover und einer aufgedruckten roten Schleife. Dafür gibt es zur Abwechslung mal wieder ein großzügiges Bonusmaterial, welches aber auch auf der normalen Kaufvariante zu finden ist, neben dem bereits anfangs erwähnten Gespräch mit der Autorin. Dabei gibt es auch Einblicke hinter die Kulissen des Sets. Für den Zuschauer sind natürlich auch die beliebten unveröffentlichten Szenen enthalten. Wobei es sehr schade ist, dass die ein oder andere es nicht in den Hauptfilm geschafft hat, aber so geht es einem ja immer. Und ein Film muss ja auch mal ein Ende finden. Zusätzlich gibt es auch noch Interviews mit den Schauspielern und einige Dinge mehr.
(Rebecca Puhlmann)
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