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DAS GEHEIMNIS DES REGENBOGENSTEINS
Shorts (2009)

Herstellungsland: USA/Vereinigte Arabische Emirate
Genre:
Fantasy-Komödie
Laufzeit:
89 Minuten
FSK:
ab 6 Jahre
Verleih: Warner Bros. Pictures
Kinostart (D): 01.10.2009
Kinostart (USA):
21.08.2008
Blu-ray Verkauf (D):
-
DVD Verkauf (D):
-

Regie: Robert Rodriguez
Drehbuch:
Robert Rodriguez
Kamera: Robert Rodriguez

Darsteller: Jon Cryer, William H. Macy, Leslie Mann, James Spader, Jimmy Bennett, Kat Dennings, Jake Short, Trevor Gagnon, Rebel Rodriguez, Jolie Vanier ...
Originalmusik: Robert Rodriguez, Carl Thiel, George Oldziey

 
 
 

Der elfjährige Toe Thompson ist ein leichtes Ziel für die Rowdys in der kleinen Stadt Black Falls, wo Toes Eltern wie alle anderen für Black Box Industries arbeiten und den ultimativen Allzweck-Kommunikationsapparat herstellen – er ist aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Doch dann stürmt es plötzlich, und ein geheimnisvoller Regenbogenstein fällt vom Himmel: Wer ihn in der Hand hält, bekommt seine Wünsche erfüllt. Toe hielt seine Nachbarn immer schon für verrückt, aber jetzt drehen sie wirklich durch: Der Regenbogenstein hinterlässt im Ort seine Spuren, wechselt von Kind zu Kind, von Vätern zu Müttern, und alle ihre Wünsche werden wahr. Schon nach kurzer Zeit wird die Stadt von winzigen Aliens und gigantischen Nasenpopeln heimgesucht – ein total ausgeflipptes Chaos. (Pressetext)

 
     
 

KRITIK: Robert Rodriguez ist der Regisseur mit den zwei Gesichtern. Auf der einen Seite beglückt er die Filmgeeks mit kultigen Gewaltorgien á la „From Dusk Till Dawn“, „Sin City“ oder „Desperado“, auf der anderen Seite bietet er Kindern durchgeknallte Familienunterhaltung wie „Spy Kids“ oder „Die Abenteuer von Shark Boy und Lava Girl in 3-D“. Nach „Planet Terror“ hat der fünffache Vater wieder einen Film für seine Sprösslinge gemacht. Und „Das Geheimnis des Regenbogensteins“ hat so viele abgefahrene Ideen parat, dass es eine wahre Freude ist!

Unterteilt ist der Streifen in Kurzfilme (im englischen „Shorts“, weswegen der Originaltitel auch sinniger erscheint), die von der Aufmachung her ein wenig an die frühen Abenteuer der „kleinen Strolche“ erinnern sollen. Die „Shorts“ werden nicht chronologisch gezeigt, was der Story den richtigen Kniff gibt, manch jüngeren Zuschauer an einigen Stellen aber arg verwirren dürfte. In erster Linie dient die Handlung jedoch sowieso nur dazu, allerlei schräge Einfälle aneinanderzureihen, an denen sich die Kids nicht satt sehen werden können. Seien es Monsterpopel, laufende Krokodile oder Riesenkäfer, der Film bietet jede Menge Schauwerte und überwiegend äußerst gelungene Effekte. Das Highlight des Films kommt aber völlig ohne teure Computereffekte aus, und ist zweifelsohne der aberwitzige Anstarrwettbewerb zwischen Bruder und Schwester, welcher zunächst als eine Art Vorfilm fungiert, sich aber als Running Gag durch den gesamten Film zieht!

An erwachsenen Darstellern hat die Fantasykomödie jede Menge namhafter Schauspieler zu bieten, wie Jon Cryer („Two and a Half Men“, „Hot Shots – Die Mutter aller Filme“), Leslie Mann („Wie das Leben so spielt“, „17 Again „), William H. Macy („Fargo – Blutiger Schnee“, „Born to Be Wild - Saumäßig unterwegs“) oder James Spader („Secretary - Womit kann ich dienen?“, „Stargate“). Allen merkt an, dass sie jede Menge Spaß dabei hatten ihre schrägen Rollen zu verkörpern. Die Hauptpersonen sind aber ganz klar die Jungdarsteller, und da hat Robert Rodriguez wirklich jede Menge Talente gefunden. Gerade Jolie Vanier in der Rolle der hochnäsigen Helvetica Black absolviert ihr Spielfilmdebüt wirklich bemerkenswert. Auch einer von Roberts Söhnen, Rebel Rodriguez („Mission 3-D“), bekam eine Rolle von seinem Papi geschenkt. Im Mittelpunkt steht aber Jimmy Bennett („Star Trek“), der nach „Orphan – Das Waisenkind“ eine weitere gelungene Darbietung für sich verbuchen kann.

Auch wenn der Film natürlich ganz klar für Kinder gedreht wurde, dürften sich aber auch (junggebliebene) Erwachsene durchaus amüsieren. Leider werden die verrückten Einfälle über die gesamte Spieldauer arg überstrapaziert, weswegen man sich gegen Ende fast schon nach einer Verschnaufspause sehnt. Auch wirken einige Ideen viel zu bemüht. Es hat den Anschein, dass Robert Rodriguez sich von Szene zu Szene immer mehr übertreffen wollte, aber dann doch etwas über das Ziel hinausschießt. Den Kiddies dürfte das natürlich in keinster Weise stören. Sie werden „Das Geheimnis des Regenbogensteins“ garantiert frenetisch abfeiern und dürfen sich auf ein effektvolles Abenteuer freuen mit viel Liebe zum Detail!

(Sebastian Wotschke)

 

FAZIT: Robert Rodriguez hat sich mal wieder dem Familienfilm gewidmet und bietet jungen Zuschauer eine Achterbahnfahrt an abgedrehten Ideen und eindrucksvollen Effekten. Wenngleich Rodriguez an manchen Stellen ruhig einen Gang hätte runterschalten können, gibt es vor allem an den Jungschauspielern wirklich nichts zu meckern. Auch die älteren Zuschauer dürften bei einigen Szenen durchaus ihren Spaß haben.


 Fotos: Copyright © Warner Bros. Pictures


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